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Aniri wurde 1997 in London von Imke McMurtrie, Beverly McKeown und
Ariane Rees gegründet. Die drei Sängerinnen erforschten die emotionale und
heilende Kraft ethnischer Lieder und schufen Konzert-Programme, die der
internationalen polyphonen Volksmusik eine neue Stimme gaben. Repertoire: im intensiven Austausch mit nativen SängerInnen, aus dem arabischen Raum, aus Armenien, Georgien, Griechenland, Irland, Israel, Italien, Spanien, Zentralasien ... entstanden Programme mit geistlichen und weltlichen polyphonen Gesängen. Konzerte: im In- und Ausland, z. B. Großbritannien (St. James' Piccadilly, London) Italien, Frankreich. Künstlerische Leitung: 2001 übernahm Imke McMurtrie die künstlerische Leitung der Gruppe. Heute versteht sich Aniri als Schirm für die Erhaltung, Verbreitung und den Austausch von ethnischen Liedern und traditionellen Gesangstechniken. Unter diesem Schirm finden sich Konzerte auf hohem künstlerischen Niveau (Ensemble Shen), sowie Angebote für semiprofessionelle Gruppen, Gruppen für Laien und Chorgesang. "Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen." (Yehudi Menuhin). ANIRI - Lieder, die das Leben feiern:Wir - SängerInnen und ZuhörerInnen - lassen uns von den Liedern unserer eigenen Kultur und von denen anderer Kulturen berühren. In der Musik können wir die Erkenntnis der "Einheit" vorausleben. Wir können uns im Gesang in die Melodien, Sprachen, Rhythmen und Gefühle anderer Traditionen einschwingen und uns tief mit ihnen verbinden. Aus Befremden kann Verständnis, Erweiterung und inspirierender Austausch entstehen. In der Begegnung der MusikerInnen unterschiedlichster Herkunft formt sich eine jeweils einmalige Verbindung von Musik und Text. Alte, uralte und moderne, oft mündlich überlieferte Weisen, werden neu gestaltet und arrangiert und mit Texten, Gedichten und Bildern verknüpft. Der Aufführungsraum wird dramaturgisch miteinbezogen. |